Neubürger

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Ankommen heißt dabei sein!

Nicht nur wenn in Unterföhring gefeiert wird, sind unsere Neubürger mit dabei: Auch zur Bürgerversammlung am 18.10. fanden sich drei junge Geflüchtete im Bürgerhaus ein. Interessiert verfolgten sie die Reden und waren beeindruckt von all den vielen Projekten in Unterföhring, über deren Entwicklung man an diesem Abend eine Menge erfahren konnte.

Mit dabei saß Karin Lange als Koordinatorin des Helferkreises, um für eventuelle Rückfragen zur Verfügung zu stehen und Abläufe zu erklären.  Auch Broschüren wurden im Foyer eingesammelt, um sie später genauer zu studieren: Ein gutes Übungsmaterial für das Lesen der deutschen Sprache und Diskussionsstoff für verschiedene Fächer in der berufsvorbereitenden Schule. Gestaunt haben die jungen Männer auch über die entspannte Atmosphäre im Saal: Landrat Christoph Göbel lobte die angenehme Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und Landratsamt, Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer scherzte über verschiedene Themen und auch die Fragestunde für Bürger war entspannt und locker: Dass die Bürger einfach so mitlachen und mitreden und sich sogar öffentlich über etwas beklagen können – das einmal selbst mitzuerleben, hat Eindruck hinterlassen. Und zwar einen richtig guten!

Gemütliches Zusammensein nach dem Spaziergang zum Wahllokal: Der Helferkreis lädt ein zum Café Miteinander!

Am Sonntag den 14.10.2018 heißt es wieder „Herzlich Willkommen“ zum Café Miteinander! „Gemeinsam für Flüchtlinge – Helferkreis Unterföhring e.V.“ lädt von 14 bis 18 Uhr zu Begegnungen, Austausch und  Kennenlernen ins katholischen Pfarrzentrum Unterföhring (Sankt–Valentin-Weg 1) ein. In gemütlicher Atmosphäre können sich Unterföhringer Bürgerinnen und Bürgern bei Kaffee, Kuchen und kulinarischen Leckereien aus fernen Ländern mit Neubürgern austauschen.

Nach dem Spaziergang zum Wahllokal am Sonntag kann man also einfach einen Abstecher machen, um sich für den Heimweg mit einem Stück Kuchen und Kaffee oder Tee zu stärken!

 

Weitere News vom Helferkreis Unterföhring e.V. im Herbst:

Unser Sachspendenlager an der Föhringer Allee 5 öffnet am Samstag den 13. Oktober von 10 – 12 Uhr seine Pforten für Kunden und Spender. Bald wird es draußen kälter, es wird also wieder warme Kleidung für Erwachsene (vor allem in kleineren Größen, also S/M) und Kinder (3 bis 11) benötigt. Auch mit festem Schuhwerk, Rucksäcken und Taschen ist uns sehr geholfen.

Zudem lädt unser „Team Sprache“ jeden Dienstag in der Rafaelkirche ab 19 Uhr zum Deutsch lernen, Üben sowie zur Hausaufgabenhilfe ein. Hierfür sind wir aktuell auf der Suche nach Lernpaten, die hin und wieder (gerne auch zu anderen Zeiten und an anderen Orten) ein Stündchen Zeit haben, sich auf Deutsch. Auch für die Hausaufgabenhilfe werden noch  zu unterhalten oder bei den Hausaufgaben zu helfen.  Nicht nur für Deutsch, auch für andere Fächer, vor allem für die Schüler der berufsvorbereitenden Schule und die Azubis in den Berufsschulen.

Last Minit – Chancen erkennen, Chancen ergreifen: Neubürger auf der Ausbildungsmesse!

In diesem Jahr fand die Ausbildungsmesse Last Minit am 8. September statt. Natürlich waren auch Helfer des Helferkreises Unterföhring mit dabei, um zusammen mit Neubürgern ihre Chancen auf dem Berufsmarkt auszuloten.

Veranstalter waren das Referat für Arbeit und Wirtschaft und die Münchner Volkshochschule (MVHS) in Kooperation mit der Agentur für Arbeit München, der Handwerkskammer für München und Oberbayern und der IHK München und Oberbayern.

Von 10 bis 14 Uhr stellten sich Ausbildungsbetriebe und Bildungsinstitutionen im Stadtteilzentrum Hasenbergl-Nordhaide der Münchner Volkshochschule vor, um jungen Leuten aufzuzeigen, wie es nach dem Schulabschluss weitergehen kann. Das Angebot war sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher kostenfrei.

Eine Gruppe Neubürger, die eine Berufsausbildung im dualen System zum Ziel hat, startete mit Koordinatorin Karin Lange um 8.30 Uhr in Unterföhring, um ja keinen Moment zu verpassen: Die Teilnehmer waren hoch motiviert!

Sie waren gut vorbereitet, hatten ihre Lebensläufe dabei und teils erstaunlich klare Vorstellungen, welche Berufsfelder für sie in Frage kommen.

Sehr interessiert gingen sie auf die Anbieter zu und fanden in vielen Gesprächen neue Anregungen und Ideen. Es wurden zahlreiche Flyer und Infomaterial von den Firmen, aber auch vom Jobcenter und der Handwerkskammer gesammelt, um sich im Nachhinein noch intensiver mit den einzelnen Berufen und ihren Anforderungen auseinandersetzen zu können.

In den Gesprächen wurde Einzelnen klar, ob noch am individuellen Deutschniveau gearbeitet werden muss oder die Ziele zum Teil schon erreicht sind. Nach der Messe eiferte manch einer daheim gleich weiter und legte los mit dem Schreiben weiterer Bewerbungen und der Kontaktaufnahme mit Firmen und Institutionen. Für Andere war die Erkenntnis gewachsen, sich in der Schule jetzt noch mehr anzustrengen um durch gute schulische Leistungen die Chance auf einen Ausbildungsplatz und eine solide berufliche Ausbildung im dualen System zu erhöhen.