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700 Euro für Sportgeräte

Fußball-Promis spenden für Helferkreis

Vor einigen Tagen fand in der SportScheck-Allwetteranlage in Unterföhring zum ersten Mal der „FC Bayern Senioren Cup presented by DVAG“ statt. Ein Hallenfußball-Turnier mit 15 Mannschaften aus München, Bayern und ganz Deutschland, das hochkarätig besetzt war. Durch die freundliche Unterstützung der Deutschen Vermögensberatung, der Firma SportScheck und des FC Bayern München e.V. konnte die Veranstaltung aus der Taufe gehoben werden.

Unter den Spielern waren so namhafte Fußballgrößen dabei wie Jens Lehmann, Benny Lauth, Francisco Copado, Christian Nerlinger oder Stefan Reisinger, um nur einige zu nennen.

Auf dem „Arena Court“ (40 x 22 m) in Münchens modernster Soccerhalle fanden technisch anspruchsvolle und sehr faire Spiele statt. Unter der Turnierleitung und Organisation von Gottfried Michl und Mike Hilbig konnten die Spieler von „FC Bello München“ in einem spannenden Finale gegen das Team von FC Bayern Senioren B bestehen und sich damit den verdienten Sieg sichern.

Der Spaß stand im Vordergrund und bei der Siegerehrung waren alle beteiligten Aktiven, Fans und Verantwortlichen zusammen mit Herrn Burak Kizilay von der Regionaldirektion der DVAG sehr positiv beeindruckt, eine Wiederholung im Jahr 2017 wird schon geplant.
Ihr soziales Engagement bewiesen die Sponsoren dann erneut durch eine großzügige Spende an den Helferkreis, die aus den Bareinnahmen des Turniers (200€) und einer Sammlung unter den Teilnehmern (500€) zusammenkam. Am Ende konnte sich der Helferkreis über insgesamt 700 € freuen, die Bürgermeister Kemmelmeyer und Thomas Weingärtner dankend entgegen nahmen. Das Geld wird sofort in Sportgeräte für die Flüchtlinge in Unterföhring investiert.

Spendenübergabe der Helfertelefone im Rathaus

Vielen Dank!
Der Helferkreis bekommt 50 Helfertelefone – und die Notfallunterkunft wird bald WIFI-Hotspot!

Am Mittwoch, 10.02.2016 war es soweit:
Die ProSiebenSat1.Media SE und die Vodafone Kabel Deutschland GmbH überreichten im Rathaus beim freundlichen Empfang durch Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer dem Helferkreis, vertreten durch Susanne Skuballa vom Team Leitung und Organisation, 50 Helfertelefone als Erleichterung der Arbeit in den verschiedenen Aufgabenbereichen im Rahmen der Flüchtlingshilfe.
Die Smartphones stellt die ProSiebenSat1. Media SE zur Verfügung, die 50 SIM-Karten für die Telefone mit einem Startguthaben von je 50 € spendet Vodafone.

So kann nun sichergestellt werden, dass die Helfenden in ihrer Freizeit auch einmal unerreichbar sein können für die KollegInnen vom Helferkreis:
Das ist wichtig für den Erhalt der Work-Life-Balance, denn der Gebrauch der privaten Telefone bei der Arbeit der Helfenden kann dazu führen, dass die besonders aktiven Mitglieder an ihre Belastungsgrenzen stoßen, weil jederzeit und überall das Telefon klingeln kann.

Aber so ein Helfertelefon mit Extra-Nummer kann man auch einmal für ein paar Stunden ausschalten oder es einfach Zuhause liegen lassen, wenn man zum Einkaufen fährt.
Im Fall von Urlaub oder Krankheit gibt man es an einen Stellvertreter weiter, an den dann nicht lange weitergeleitet werden muss: Eine große Erleichterung – so geht Burnout-Prävention!

 

 

Hier sind sie drin: 50 nagelneue Smartphones, die ProSiebenSat1.Media SE den Helfenden in Unterföhring für ihre Arbeit zur Verfügung stellt!

Eine weitere gute Nachricht überbrachte Inga Werdes von der Vodafone Kabel Deutschland GmbH in Form eines Plakates (Prototyp des Plakates: s. Foto): Dieses wird demnächst in der Notfallunterkunft an der Mittelfeldallee 17 aufgehängt werden, um die Flüchtlinge (auch auf Arabisch und Englisch) darüber zu informieren, dass sie dann kostenloses WIFI in der Unterkunft nutzen können. Diese WLAN-Versorgung ließ sich allerdings nur realisieren, da Vodafone ausnahmsweise mit seinem Wettbewerber, der KMS (Kabelfernsehen München ServiCenter GmbH & Co. KG), den Schulterschluss gemacht hat, um die Notfallunterkunft an der Mitterfelallee 17 möglichst kostengünstig und unkompliziert mit WLAN zu versorgen. Die Vodafone Hotspots in der Traglufthalle werden also auf KMS-Kabel leuchten und sollen bis Anfang März installiert werden. Die Gemeinde Unterföhring übernimmt hierbei die Kosten für die Hotspots.

Dies wird nicht nur die in der Gemeinde schon vorhandenen Hotspots entlasten, es ist auch sehr sinnvoll, weil die Flüchtlingen dann auch in der Unterkunft, wo es warm, trocken und hell ist, all die vielen Lern- und Orientierungsmöglichkeiten, die das Internet bietet, nutzen können. So kann man sich besser konzentrieren bei der Nutzung von Online-Bildungsangeboten.

Oder via Skype mit der Familie in der Heimat sprechen, was ebenfalls wichtig ist für den menschlichen Halt in einer schwierigen Lebenssituation.
Für diese Erhöhung der Integrationschancen dankt der Helferkreis der Vodafone Kabel Deutschland GmbH, der KMS (Kabelfernsehen München ServiCenter GmbH & Co. KG), der Gemeindeverwaltung Unterföhring und dem Landkreisamt ganz besonders, weil dies auch unsere Arbeitsmöglichkeiten stark erleichtert, erweitert und unterstützt. Beim Empfang mit dabei waren Heiner Bauer, Referent des Bürgermeisters, und Felix Kinzinger, Sachgebietsleiter 1.2 für Öffentliche Ordnung, um technische und organisatorische Sachverhalte zu erläutern und über die momentane Situation rund um die Flüchtlingsthematik in Unterföhring zu sprechen. Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer ergänzte ebenfalls viel Interessantes zum Thema aus gemeindepolitischer Sicht.

 

 

Telefone, Sim-Karten, WIFI für die Notfallunterkunft: viele Gründe, sich zu freuen!

(v.li.: Inga Werdes – Senior Manager Medienregulierung Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Susanne Skuballa – Helferkreis, Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer, Annette Kümmel – Senior Vice President Government Relationship & Regular Affairs und Axel Laudert – Leiter Kommunikation, beide ProSiebenSat1.Media SE)

Sachspenden Ausgabe – Allianz Deutschland AG

Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag (20./21.1.16) fand eine groß angelegte Sachspenden-Ausgabe für die über 200 Flüchtlinge statt, die bisher in der Traglufthalle in Unterföhring aufgenommen worden waren.

Die Allianz Deutschland AG hatte zuvor in einer beispielhaften Aktion innerhalb des Unternehmens eine Spendensammlung durchgeführt, insgesamt fast 1000 Kartons Sachspenden gesammelt. An den beiden o. g. Tagen wurde mit mehreren Hundert Kartons Kleider- und Sachspenden für Herren aufgewartet, die Damen- und Kinderkleidung sind an Flüchtlingsunterkünfte in der Umgebung weitergegeben worden, in denen sich auch Kinder und Frauen befinden.

Für die Ausgabe stellte die Allianz an beiden Tagen für mehrere Stunden eines ihrer Mitarbeiterrestaurants zur Verfügung, das dafür extra komplett umgeräumt wurde. Neben der Allianz, dem Helferkreis und der AWO waren auch der Sicherheitsdienst der Traglufthalle und die Behörden eingebunden.
Auch für die anwesenden Helfer aus dem Team Sachspenden sowie Mitarbeitern der Allianz, die ebenfalls ihre Freizeit dafür opferten, war gesorgt: Getränke und Verpflegung wurden vom Unternehmen bereitgestellt.

Die Flüchtlinge kamen pro Tag in drei Gruppen à 30-40 Personen und hatten jeweils eine Stunde Zeit, aus dem reichhaltigen Angebot zu wählen, in Umkleidekabinen anzuprobieren und die ausgesuchten Stücke für einen kleinen Obulus zu kaufen. Das Geld wurde von Helfern des Sachspenden-Teams an zwei Kassen angenommen und wird dafür verwendet, Dinge zu kaufen, die zwar dringend benötigt, aber durch die Spenden nicht abgedeckt werden (z.B. Hygieneartikel), aber ggf. auch für andere Zwecke für die Aufgaben des Helferkreises.

Die Stimmung war durchwegs gut und friedlich und den Helfern bot sich die Chance, einen kleinen Eindruck von den Unterschieden und Eigenarten der verschiedenen Herkunftskulturen bekommen: während die einen z.B. für ihr Leben gern handeln, sind andere sehr schüchtern und zurückhaltend.

Alle beteiligten Helfer – ob Ehrenamtliche aus dem Helferkreis oder Mitarbeiter der Allianz – waren sich in einem einig: Der persönliche Kontakt von Mensch zu Mensch – egal welcher Herkunft – wird allgemein als große Bereicherung empfunden und hilft sehr, Unsicherheiten, Vorurteile und Ängste abzubauen und neue, oft lustige Erlebnisse mitzunehmen!

1. Kleiderausgabe an Flüchtlinge

Nachdem die Flüchtlinge nun seit knapp 2 Wochen in der Traglufthalle untergebracht sind, fand vergangenen Samstag die erste Kleiderausgabe im Sachspendenlager in der Föhringer Allee statt.
Der Termin wurde von sehr vielen Flüchtlingen wahrgenommen. Angesichts des Wintereinbruchs fand der keinen Tag zu früh statt!
Unsere Gäste konnten sich vor Ort mit warmen, festen Schuhen, dicken Jacken, Pullovern und Mützen/Schals/Handschuhen ausstatten.
Dank des gut gefüllten Lagers fand jeder etwas für seinen Bedarf, auch wenn Hosen in kleinen Größen und Schuhe den größten Absatz fanden.

Die Stimmung bei der Ausgabe war durchweg sehr positiv:
Die Männer sind offen, höflich und gesprächsbereit und können sich auf Englisch großenteils gut mit den Helfern verständigen.
Am Rande der Veranstaltung kam es so zu sehr netten Gesprächen, und mehrere Flüchtlinge haben die Vokabel „Schnee“ mit großem Eifer gelernt,
zumal einige zum ersten Mal in ihrem Leben welchen erlebt haben.
Eine weitere Möglichkeit, sich mit neuer Kleidung auszustatten wird in der kommenden Woche stattfinden.