Unterföhringer Maibaum

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Zeit für mehr Solidarität

Am 1. Mai fanden zahlreiche Veranstaltungen in Bayern statt. Im Mittelpunkt der Maikundgebungen steht dabei die Forderung der Gewerkschaften nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit.

Der erste Beitrag des BR in seiner Reportage zu den Ereignissen des Tages berichtet aber über den Unterföhringer Maibaum und davon, dass unsere neuen Mitbürger bereits jetzt eine wichtige Rolle innerhalb unserer Traditionen spielen: Teilnehmen und Teilnehmenlassen – dann klappt `s auch mit der Integration, weil sie dann keine Einbahnstraße ist:

Auch das Retten von Maibäumen ist schließlich ein Zeichen der Solidarität mit der aufnehmenden Gesellschaft!

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Unterföhringer Maibaum-Klau durch Flüchtlinge vereitelt

In der Nacht auf den heutigen Donnerstag hatte der Moosinninger Burschenverein, Moosinninger Torpedos genannt, einen ausgetüftelten Plan aufgestellt: Ziel war es den Unterföhringer Maibaum zu klauen. Bei ihrem ersten Klau-Versuch gegen fünf Uhr haben die Burschen neben dem verantwortlichen Wachhabenden drei junge und sehr motivierte Männer aus der Unterföhringer Traglufthalle samt deren Schulbüchern angetroffen. Die nächtlichen Aufenthalte in der Maibaumhütte nutzen die drei gerne um Deutsch zu lernen.

Um kurz vor sechs Uhr machten sich die Moosinninger Torpedos dann zum zweiten Mal an den Versuch den Maibaum von seinem Liegeplatz zu bewegen: Die Fenster wurden zugenagelt und die Türen zugehalten, sodass der Maibaum bereits hätte abtransportiert werden können. Einer der drei Flüchtlinge schaffte es jedoch durch ein Fenster ins Freie zu gelangen und den Diebstahl durch das obligatorische Handauflegen zu verhindern.

Während der diesjährigen Zeit der Maibaumwache wird dies wohl nicht der einzige Angriff bleiben, den es abzuwehren gilt. Doch gestern Nacht ist es nochmal gut gegangen: Der Stamm liegt wieder an seinem Platz neben dem Unterföhringer Maibaumzelt.