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Welcome Unterföhring schlägt Pink Panther

Unterföhrings Flüchtlings-Mannschaft ist weiter auf Erfolgskurs. Beim Spiel am vergangenen Sonntag, 26.6.2016 haben sie ihren Gegner, die Pink Panther mit 6:0 nach Hause geschickt.

Ganz herzlichen Dank an den Schieri, Andrew Bridger für die umsichtige Leitung.

Auf dem Bild ist auch unser „Webmaster“ der Royal Bavarian Liga, Sebastian Sparwasser

(Basti) und Hans Uretschläger (Hans, knieend), Spielebetreuer zu sehen.

Mit 6 Punkten und 12:1 Toren nach zwei Spielen ist Welcome Unterföhring auf dem Vormarsch in der Tabelle.

Helferkreis gründet Verein

Am Freitag, 1. April um 19:30 Uhr fand im Bürgerhaus Unterföhring die Vereinsgründung des Helferkreises „Gemeinsam für Flüchtlinge“ statt. Es waren etwas mehr als 30 Besucher gekommen, von denen sich 32 Personen als Gründungsmitglieder eintragen ließen. Zuerst wurde die Satzung abgestimmt, die mit 28 Stimmen angenommen wurde. Anschließend wurde der Vorstand gewählt, der sich aus folgenden Positionen und Personen zusammensetzt:

1. Vorsitzender: T. Weingärtner
Stellv. Vorsitzende: S. Skuballa
Kassier: S. Probst
Schriftführerin: A. Pabst
Revisoren: D. Hoffmann und R. Pfeifer.

Historische Altstadtführung mit Residenz und Schatzkammer

Am Mittwoch, 30.3.2016 zeigten Alfons Renner und Karin Lange 12 Flüchtlingen die Münchner Altstadt.

Kaum in die S8 Richtung Innenstadt eingestiegen, gab es auch schon eine Fahrscheinkontrolle: Es gab natürlich keine Beanstandungen, aber das zeigt, wie wichtig es ist, einen gültigen Fahrschein zu haben.

Am Marienplatz informierten wir über die Gründung Münchens im Jahre 1158 durch Herzog Heinrich den Löwen. Da die Deutschkenntnisse noch nicht reichten für diese komplexen Zusammenhänge, wurde auch auf Englisch oder mit „Händen und Füßen“ erklärt.
Ein 24-jähriger Maschinenbauingenieur aus Afghanistan kann schon recht gut Deutsch und übersetzte fleißig – wo nötig – in seine Heimatsprache. Nachdem also „Henry the lion“ gebührend gewürdigt war, nahm die Gruppe interessiert zur Kenntnis, dass München von 1158 – 1180 „Heinrichstadt“ hieß und erst nach der Verbannung des Welfenherzogs von seinem Nachfolger Otto I. von Wittelsbach in Munichen (zu den Mönchen) umbenannt wurde.
Die Besichtigung der Mariensäule mit ihrer Entstehungsgeschichte, der Fischbrunnen mit den Geschichten vom Metzgersprung und dem traditionellen Geldbeutelwaschen durch den Oberbürgermeister am Aschermittwoch folgten.
Im Alten Hof durfte natürlich die Sage vom späteren Kaiser Ludwig dem Bayern nicht fehlen, als ihn ein Affe – als Ludwig noch ein Baby war – auf das sog. Affentürmchen entführte, auf gutes Zureden aber in sein Bettchen zurückgebrachte.
Die alte Münze erstaunte wegen ihrer Pflasterung aus Isarkieseln im Innenhof. Auf die Frage, ob hier einmal die Isar geflossen war, dies also das alte Isarbett sei, erklärten wir, dass fleißige Handwerkerhände den Boden gelegt haben.
Am Max-Joseph-Platz kam natürlich zur Sprache, wie im 1823 (5 Jahre nach Fertigstellung) die Oper gebrannt hatte, aber alle Bäche und Weiher der Umgebung zugefroren waren, also kein Löschwasser zur Verfügung stand. König Maximilian I. Joseph befahl in dieser Not, aus dem nahen Hofbräuhaus die vollen Bierfässer zum Löschen heranzurollen. Dies geschah sogleich, aber die Oper brannte dennoch zur Hälfte ab. Zwei Jahre später hatte Architekt Leo von Klenze das Gebäude in der jetzigen Form wieder aufgebaut. Das Volk damals aber frotzelte, dies sei die Strafe Gottes dafür sei, dass der Monarch das vormals dort stehende Franziskanerkloster habe abbrechen lassen, um Platz für die Oper zu schaffen. An das Franziskanerkloster aber erinnert noch eine nahe Traditionswirtschaft gleichen Namens.

In der Residenz haben Flüchtlinge und ihre Begleiter bis zum 30. Juni 2016 freien Eintritt: So bestaunten wir in der Schatzkammer natürlich die wertvolle Statuette des Heiligen Georg, die bayerischen Königs- und Königinnenkronen und die Tatsache, dass die Perlen an letzterer wirklich aus bayerischen Bächen stammen. Hier wurde eifrig fotografiert.

In der Residenz gefielen die großen Wandgemälde und Gobelins, aber auch die Intarsienarbeiten.

Das Streicheln der Löwenschnauzen in der Residenzstraße schien uns wirklich Glück zu bringen: Als die Gruppe in den Residenzstuben bei Apfelsaft und Wasser ihren Durst löschte, kam ein am Tisch sitzender Herr in ein angeregtes Gespräch mit den Männern aus Afghanistan. Am Nebentisch bei Karin interessierten sich 2 ältere Damen ebenfalls sehr für unsere Gruppe.
Spontan übernehmen diese freundlichen Leute unsere komplette Zeche und ein Herr am Nebentisch bestellte sogar noch eine weitere Runde für uns auf seine Rechnung. Davon waren wir sehr berührt.

Nach dieser Pause zeigten und erklärten wir die Feldherrnhalle, die Theatinerkirche, das Michael-Jackson-Denkmal und den Liebfrauendom: Dort war der Teufelstritt zwar versperrt, weil gerade eine Messe stattfand. Wir blieben einfach hinten stehen und verfolgten das Geschehen am Altar und das Orgelspiel.
Alles in allem war dies ein gelungener Ausflug, der allen Beteiligten gut gefallen hat.

Unterföhringer Maibaum-Klau durch Flüchtlinge vereitelt

In der Nacht auf den heutigen Donnerstag hatte der Moosinninger Burschenverein, Moosinninger Torpedos genannt, einen ausgetüftelten Plan aufgestellt: Ziel war es den Unterföhringer Maibaum zu klauen. Bei ihrem ersten Klau-Versuch gegen fünf Uhr haben die Burschen neben dem verantwortlichen Wachhabenden drei junge und sehr motivierte Männer aus der Unterföhringer Traglufthalle samt deren Schulbüchern angetroffen. Die nächtlichen Aufenthalte in der Maibaumhütte nutzen die drei gerne um Deutsch zu lernen.

Um kurz vor sechs Uhr machten sich die Moosinninger Torpedos dann zum zweiten Mal an den Versuch den Maibaum von seinem Liegeplatz zu bewegen: Die Fenster wurden zugenagelt und die Türen zugehalten, sodass der Maibaum bereits hätte abtransportiert werden können. Einer der drei Flüchtlinge schaffte es jedoch durch ein Fenster ins Freie zu gelangen und den Diebstahl durch das obligatorische Handauflegen zu verhindern.

Während der diesjährigen Zeit der Maibaumwache wird dies wohl nicht der einzige Angriff bleiben, den es abzuwehren gilt. Doch gestern Nacht ist es nochmal gut gegangen: Der Stamm liegt wieder an seinem Platz neben dem Unterföhringer Maibaumzelt.

Flüchtlinge zeigen handwerkliches Geschick

Drei Schreiner aus der Traglufthalle durften in der Schreinerei Axenbeck zusammen mit den Schreinern dort 2 Sitzbänke zimmern.
Nachdem den Vormittag über gearbeitet wurden gab es danach noch eine Brotzeit von Herrn Axenbeck spendiert. Die drei jungen Afghanen waren stolz und zufrieden. Die Sitzbänke wurden direkt in die Traglufthalle gebracht und stehen nun draußen als Sitzgelegenheit. Vielleicht entsteht auch noch ein Tisch dazu.
Die Aktion kam toll an und wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Axenbeck und seinem Team!

700 Euro für Sportgeräte

Fußball-Promis spenden für Helferkreis

Vor einigen Tagen fand in der SportScheck-Allwetteranlage in Unterföhring zum ersten Mal der „FC Bayern Senioren Cup presented by DVAG“ statt. Ein Hallenfußball-Turnier mit 15 Mannschaften aus München, Bayern und ganz Deutschland, das hochkarätig besetzt war. Durch die freundliche Unterstützung der Deutschen Vermögensberatung, der Firma SportScheck und des FC Bayern München e.V. konnte die Veranstaltung aus der Taufe gehoben werden.

Unter den Spielern waren so namhafte Fußballgrößen dabei wie Jens Lehmann, Benny Lauth, Francisco Copado, Christian Nerlinger oder Stefan Reisinger, um nur einige zu nennen.

Auf dem „Arena Court“ (40 x 22 m) in Münchens modernster Soccerhalle fanden technisch anspruchsvolle und sehr faire Spiele statt. Unter der Turnierleitung und Organisation von Gottfried Michl und Mike Hilbig konnten die Spieler von „FC Bello München“ in einem spannenden Finale gegen das Team von FC Bayern Senioren B bestehen und sich damit den verdienten Sieg sichern.

Der Spaß stand im Vordergrund und bei der Siegerehrung waren alle beteiligten Aktiven, Fans und Verantwortlichen zusammen mit Herrn Burak Kizilay von der Regionaldirektion der DVAG sehr positiv beeindruckt, eine Wiederholung im Jahr 2017 wird schon geplant.
Ihr soziales Engagement bewiesen die Sponsoren dann erneut durch eine großzügige Spende an den Helferkreis, die aus den Bareinnahmen des Turniers (200€) und einer Sammlung unter den Teilnehmern (500€) zusammenkam. Am Ende konnte sich der Helferkreis über insgesamt 700 € freuen, die Bürgermeister Kemmelmeyer und Thomas Weingärtner dankend entgegen nahmen. Das Geld wird sofort in Sportgeräte für die Flüchtlinge in Unterföhring investiert.

Spendenübergabe der Helfertelefone im Rathaus

Vielen Dank!
Der Helferkreis bekommt 50 Helfertelefone – und die Notfallunterkunft wird bald WIFI-Hotspot!

Am Mittwoch, 10.02.2016 war es soweit:
Die ProSiebenSat1.Media SE und die Vodafone Kabel Deutschland GmbH überreichten im Rathaus beim freundlichen Empfang durch Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer dem Helferkreis, vertreten durch Susanne Skuballa vom Team Leitung und Organisation, 50 Helfertelefone als Erleichterung der Arbeit in den verschiedenen Aufgabenbereichen im Rahmen der Flüchtlingshilfe.
Die Smartphones stellt die ProSiebenSat1. Media SE zur Verfügung, die 50 SIM-Karten für die Telefone mit einem Startguthaben von je 50 € spendet Vodafone.

So kann nun sichergestellt werden, dass die Helfenden in ihrer Freizeit auch einmal unerreichbar sein können für die KollegInnen vom Helferkreis:
Das ist wichtig für den Erhalt der Work-Life-Balance, denn der Gebrauch der privaten Telefone bei der Arbeit der Helfenden kann dazu führen, dass die besonders aktiven Mitglieder an ihre Belastungsgrenzen stoßen, weil jederzeit und überall das Telefon klingeln kann.

Aber so ein Helfertelefon mit Extra-Nummer kann man auch einmal für ein paar Stunden ausschalten oder es einfach Zuhause liegen lassen, wenn man zum Einkaufen fährt.
Im Fall von Urlaub oder Krankheit gibt man es an einen Stellvertreter weiter, an den dann nicht lange weitergeleitet werden muss: Eine große Erleichterung – so geht Burnout-Prävention!

 

 

Hier sind sie drin: 50 nagelneue Smartphones, die ProSiebenSat1.Media SE den Helfenden in Unterföhring für ihre Arbeit zur Verfügung stellt!

Eine weitere gute Nachricht überbrachte Inga Werdes von der Vodafone Kabel Deutschland GmbH in Form eines Plakates (Prototyp des Plakates: s. Foto): Dieses wird demnächst in der Notfallunterkunft an der Mittelfeldallee 17 aufgehängt werden, um die Flüchtlinge (auch auf Arabisch und Englisch) darüber zu informieren, dass sie dann kostenloses WIFI in der Unterkunft nutzen können. Diese WLAN-Versorgung ließ sich allerdings nur realisieren, da Vodafone ausnahmsweise mit seinem Wettbewerber, der KMS (Kabelfernsehen München ServiCenter GmbH & Co. KG), den Schulterschluss gemacht hat, um die Notfallunterkunft an der Mitterfelallee 17 möglichst kostengünstig und unkompliziert mit WLAN zu versorgen. Die Vodafone Hotspots in der Traglufthalle werden also auf KMS-Kabel leuchten und sollen bis Anfang März installiert werden. Die Gemeinde Unterföhring übernimmt hierbei die Kosten für die Hotspots.

Dies wird nicht nur die in der Gemeinde schon vorhandenen Hotspots entlasten, es ist auch sehr sinnvoll, weil die Flüchtlingen dann auch in der Unterkunft, wo es warm, trocken und hell ist, all die vielen Lern- und Orientierungsmöglichkeiten, die das Internet bietet, nutzen können. So kann man sich besser konzentrieren bei der Nutzung von Online-Bildungsangeboten.

Oder via Skype mit der Familie in der Heimat sprechen, was ebenfalls wichtig ist für den menschlichen Halt in einer schwierigen Lebenssituation.
Für diese Erhöhung der Integrationschancen dankt der Helferkreis der Vodafone Kabel Deutschland GmbH, der KMS (Kabelfernsehen München ServiCenter GmbH & Co. KG), der Gemeindeverwaltung Unterföhring und dem Landkreisamt ganz besonders, weil dies auch unsere Arbeitsmöglichkeiten stark erleichtert, erweitert und unterstützt. Beim Empfang mit dabei waren Heiner Bauer, Referent des Bürgermeisters, und Felix Kinzinger, Sachgebietsleiter 1.2 für Öffentliche Ordnung, um technische und organisatorische Sachverhalte zu erläutern und über die momentane Situation rund um die Flüchtlingsthematik in Unterföhring zu sprechen. Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer ergänzte ebenfalls viel Interessantes zum Thema aus gemeindepolitischer Sicht.

 

 

Telefone, Sim-Karten, WIFI für die Notfallunterkunft: viele Gründe, sich zu freuen!

(v.li.: Inga Werdes – Senior Manager Medienregulierung Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Susanne Skuballa – Helferkreis, Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer, Annette Kümmel – Senior Vice President Government Relationship & Regular Affairs und Axel Laudert – Leiter Kommunikation, beide ProSiebenSat1.Media SE)